Der Hafen

Der Hafen ist groß und von der
Industrie geprägt, verschleiert vom
Nebel, der nur langsam vergeht.
Die Tage sind verregnet, es wird
nicht mehr richtig hell. In den
Gesichtern kann man lesen, der
Winter kam viel zu schnell. Ein Nebelhorn schallt durch die gesamte
Region. Niemand interessiert sich,
alle kennen das schon. Der Wind
pfeift zurück, als wollte er sagen:
Wir sehen uns dann in ein paar Tagen.
Auf Wiedersehen, machs gut,
lass mal wieder von dir hören. Bitte
bleib uns treu, Ahoi! Ein paar flache
Steine hüpfen auf dem Nass.
Wenigstens die Kleinen haben jetzt
Spaß. Die Steine ziehen weiter immer
größere Kreise. Man ignoriert
sie heute ausnahmsweise. Es fühlt
sich so an, als ob die Zeit still steht.
Als ob der Planet sich nicht mehr
dreht. Aber es ist okay.